Beorderungsunabhängige, freiwillige Reservistenarbeit

Reservist der Bundeswehr ist jeder, der als Wehrpflichtiger, Zeitsoldat, Berufssoldat oder Wehrübender in der Bundeswehr gedient hat - und sei es nur einen Tag lang.

Beorderungsabhängige Reservistenarbeit leisten die Truppenteile der Bundeswehr mit den bei ihnen eingeplanten Reservisten. Sie dient der Fort- und Weiterbildung des Reservisten für seine Mobilmachungsverwendung.

Die "beorderungsunabhängige, freiwillige Reservistenarbeit" richtet sich an alle Reservisten, die bereit sind, sich über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus freiwillig für die Bundeswehr einzusetzen - unabhängig davon, ob sie einem Reservetruppenteil zugeordnet sind oder nicht.

Parlament und Bundesministerium der Verteidigung haben mit dieser beorderungsunabhängigen, freiwilligen Reservistenarbeit den Reservistenverband beauftragt. Sie stützt sich auf vier Säulen:

  • Sicherheitspolitische Arbeit
  • Förderung militärischer Fähigkeiten
  • Unterstützungsleistung für die Bundeswehr
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Außerhalb der Bundeswehr organisiert der Reservistenverband als besonders beauftragter Träger die beorderungsunabhängige, freiwillige Reservistenarbeit in so genannten Verbandsveranstaltungen (VVag). So weit es erforderlich ist - etwa beim Schießen mit Handwaffen der Bundeswehr - finden "dienstliche Veranstaltungen" (DVag) statt, für deren Dauer die Reservisten Soldatenstatus erhalten.

Ziel der beorderungsunabhänigen, freiwilligen Reservistenarbeit ist, den Reservisten als kompetenten und glaubwürdigen Mittler zwischen den Streitkräften und der Gesellschaft zu gewinnen.
 

 

zuletzt geändert von webmaster, 30.11.2006